
Notizen:
ADSL ist zur Zeit die beliebteste Anschluss-Art.
Auch diese Verbindung geht über die „analogen“
Sprachleitungen. Allerdings wird die Sprachleitung quasi zweigeteilt: In einem
unteren Frequenzband wird die Sprache von Mikrofon zur Hörmuschel geleitet, während in einem Hochfrequenzband die Daten wie auf einer digitalen Leitung transportiert
werden. Mit einer Spezialschaltung (Spliitter) werden die beiden Bänder auf die Leitung gebracht, respektive beim Empfang entkoppelt.
Das hochfrequente Band wird wie eine Mietleitung geschaltet und steht dem Benützer dauernd zur Verfügung, allerdings gegen eine monatliche Gebühr. Wird der Sprachkanal verwendet (für Telefongespräche), so fallen während der Sprechzeit die normalen Gebühren an. Beide Bänder können gleichzeitig benützt werden.
Die Swisscom ist mit „Aufschaltungen“ von Telefonnummern für den Betrieb mit ADSL-Modems überlastet. Nach der Anmeldung für eine ADSL-Leitung kann es mehrere Wochen dauern, bis die Nummer aufgeschaltet ist.
Hat man ein eingebautes 56K-Modem, wird man zuerst damit einen (gratis-) Anschluss bewerkstelligen, gleichzeitig oder etwas später ADSL bestellen und nach der Aufschaltung umsteigen. Während das 56kbps-Modem an jeder Telefonleitung eingsteckt werden kann, ist das ADSL-Modem fest an die jeweilige Telefonnummer gebunden.